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Die Solisten für die Aufführung des Requiemprogramms 2015 sind:

 

Andrea Chudak

Sopran

Georg Streuber

Bass

 

Andrea Chudak erhielt bereits im Alter von 11 Jahren Gesangsunterricht bei Frau Lydia Wutzler an der Musik- und Kunstschule Fürstenwalde. Von 1992–1993 bekam sie zusätzlich Unterricht bei Kammersänger Wolfgang Hellmich (Komische Oper Berlin). Bereits vor dem Studium arbeitete sie bei zahlreichen Opernproduktionen des Kleisttheaters Frankfurt (Oder) mit, wo sie auch erste solistische Erfahrungen sammeln konnte.

1993 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin im Hauptfach bei Kammersängerin Magdalena Hajossyova (Deutsche Staatsoper Berlin) und wirkte an zahlreichen Szenenabenden sowie Opernaufführungen, u.a. der Produktion „Zerrissene Saiten“ von Param Vir – eine Koproduktion der HfM „Hanns Eisler“ Berlin und der Deutschen Staatsoper „Unter den Linden“ Berlin – mit. Dem Lied widmete sie sich in den Klassen von Eric Schneider und Wolfgang Rieger. 1998 schloss sie ihr Studium als „Diplomopern- und/oder Konzertsängerin“ ab. Ein weiterführendes Studium führte sie an die Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, wo sie mit Renate Ackermann und Kammersänger Roland Hermann arbeitete.

Von 2001–2003 war sie Mitglied des Opernstudios des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seitdem führen Engagements sie u.a. an das Pfalztheater Kaiserslautern, an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart, an das Landestheater Detmold, zu den Händelfestspielen des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und an die Deutsche Staatsoper Berlin.

Andrea Chudak erhielt mehrfach Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim Int. Emmy-Destinn-Gesangswettbewerb in Budweis. In Meisterkursen von Elio Battaglia, Magdalena Hajossyova, Roland Hermann, Elisabeth Schwarzkopf, Peter Schreier und Ira Hartmann-Dressler erhielt die Sopranistin zusätzliche Anregungen.

Engagements erhielt die Sopranistin u.a. 1998 beim Festival der Europäischen Musik im Meistersaal Berlin, 2000 beim Festival „Les Notes en Bulles“ Auray (Frankreich), zur Klangwerkstatt 2004 – dem Festival für Neue Musik Berlin, zum Festival „Lied: Strahl 2007“ in Kempten und zum „Festival Schloss Britz“ in Berlin.

Konzertverpflichtungen im In- und Ausland ließen sie mit dem Kunming Symphony Orchestra unter Cheng Lei, den Berliner Symphonikern unter Gert Sell, der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz, dem Johann-Strauß-Orchester Coburg unter Hans Stähli, dem Johann-Strauß-Orchester Stuttgart unter Ralph Kulling, dem Universitätsorchester Salzburg unter Frank Flade, der Baden-Badener Philharmonie unter Werner Stiefel und Uwe Serr, der Mittelsächsischen Philharmonie und der Vogtland Philharmonie unter Stefan Fraas und Jiri Malat zusammenarbeiten. Zahlreiche Engagements für Neue Musik und Uraufführungen im Konzert- und Opernbereich von Komponisten wie u.a. Hans Stähli, Regina Wittemeier, Michael Wertmüller, Bo Wiget und Max Döhlemann haben einen festen Platz in ihrem musikalischen Schaffen.

2003 erschien ihr CD-Debüt „Zwiegespräche“ des Labels BELLA MUSICA mit Liedern und Duetten für Sopran, Tenor und Klavier, 2009 durch dasselbe Label ihre CD „Im Grase lieg ich“ mit Liedern für Sopran und Gitarre und 2010 die CD „Jakobs Traum“ mit Musik von Max Döhlemann.

 

Weitere Informationen unter http://www.sopranissimo.de

 

 

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Georg Streuber begann seine Gesangsausbildung bei Sebastian Richter und Regine Köbler in Chemnitz. Als Student von Prof. Matthias Weichert besuchte er von 2005 bis 2007 das Landesgymnasium für Musik Dresden und studiert seit 2007 an der Hochschule für Musik "Carl-Maria von Weber" in Dresden. 2005 und 2007 war er Bundespreisträger des Wettbewerbes „Jugend Musiziert“ im Fach Gesang. Im Duschek-Wettbewerb der Mozartgesellschaft in Prag gewann er 2011 den ersten Preis, nachdem er bereits 2006 als erster internationaler Preisträger teilnahm. Aus dem 4. Lions-Gesangswettbewerb Gut Immling ging er als Sonderpreisträger in der Kategorie Lied hervor. An Meisterklassen und Workshops nahm er bei Henry Didier, Anne le Bozec, Ruth Ziesak, Gerold Huber, KS Magdalena Hajóssyová und Evelyn Herlitzius teil.

In Liederabenden ist er seit 2010 mit seiner Duopartnerin Afra Su in Cluj/Rumänien und Dresden und anderen Städten zu erleben. Im Frühjahr 2012 feierte er mit gleich drei wichtigen Zyklen Gustav Mahlers ("Lieder eines fahrenden Gesellen", "Das Lied von der Erde", Lieder nach Texten von F. Rückert) teils internationale Erfolge. Im Rahmen einer Studioproduktion der Zauberflöte gastierte er 2007 als Papageno in Freiberg, Döbeln und Chemnitz. Auf der Opernbühne war er 2009 als Dr. Cajus in „Die lustigen Weiber von Windsor“ bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld zu sehen, sowie 2010 als Mr. Winterbottom und Dr. Nischel in den Uraufführungen "Dinner for one" und "Der Narr im Waisenhaus" von Martin Hecker in der Semperoper Dresden. Als Operncollage wurde 2011 Hans Gáls komische Oper "Die heilige Ente" während des 100° Festivals in den Sophiensälen Berlin aufgeführt, wo er den Part des Mandarin und des Gauklers sang. Im gleichen Jahr war er Akademist im RIAS Kammerchor.

 

Weitere Informationen unter http://www.georg-streuber.de

 
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