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Die Solisten für die Aufführung des Weihnachtsoratoriums 2013 waren:

 

Andrea Chudak

Sopran

David Erler

Alt

(Foto: Norbert Sänger)

Hartmut Schröder

Tenor

Georg Streuber

Bass

 

Andrea Chudak ist in Langenbernsdorf keine Unbekannte: Am 22.10.2011 war sie Solistin im chorsinfonischen Konzert unseres Vereines mit vier weiteren Chören und der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach.

Sie erhielt bereits im Alter von 11 Jahren Gesangsunterricht bei Frau Lydia Wutzler an der Musik- und Kunstschule Fürstenwalde. Von 1992–1993 bekam sie zusätzlich Unterricht bei Kammersänger Wolfgang Hellmich (Komische Oper Berlin). Bereits vor dem Studium arbeitete sie bei zahlreichen Opernproduktionen des Kleisttheaters Frankfurt (Oder) mit, wo sie auch erste solistische Erfahrungen sammeln konnte.

1993 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin im Hauptfach bei Kammersängerin Magdalena Hajossyova (Deutsche Staatsoper Berlin) und wirkte an zahlreichen Szenenabenden sowie Opernaufführungen, u.a. der Produktion „Zerrissene Saiten“ von Param Vir – eine Koproduktion der HfM „Hanns Eisler“ Berlin und der Deutschen Staatsoper „Unter den Linden“ Berlin – mit. Dem Lied widmete sie sich in den Klassen von Eric Schneider und Wolfgang Rieger. 1998 schloss sie ihr Studium als „Diplomopern- und/oder Konzertsängerin“ ab. Ein weiterführendes Studium führte sie an die Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, wo sie mit Renate Ackermann und Kammersänger Roland Hermann arbeitete.

Von 2001–2003 war sie Mitglied des Opernstudios des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seitdem führen Engagements sie u.a. an das Pfalztheater Kaiserslautern, an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart, an das Landestheater Detmold, zu den Händelfestspielen des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und an die Deutsche Staatsoper Berlin.

Andrea Chudak erhielt mehrfach Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim Int. Emmy-Destinn-Gesangswettbewerb in Budweis. In Meisterkursen von Elio Battaglia, Magdalena Hajossyova, Roland Hermann, Elisabeth Schwarzkopf, Peter Schreier und Ira Hartmann-Dressler erhielt die Sopranistin zusätzliche Anregungen.

Engagements erhielt die Sopranistin u.a. 1998 beim Festival der Europäischen Musik im Meistersaal Berlin, 2000 beim Festival „Les Notes en Bulles“ Auray (Frankreich), zur Klangwerkstatt 2004 – dem Festival für Neue Musik Berlin, zum Festival „Lied: Strahl 2007“ in Kempten und zum „Festival Schloss Britz“ in Berlin.

Konzertverpflichtungen im In- und Ausland ließen sie mit dem Kunming Symphony Orchestra unter Cheng Lei, den Berliner Symphonikern unter Gert Sell, der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz, dem Johann-Strauß-Orchester Coburg unter Hans Stähli, dem Johann-Strauß-Orchester Stuttgart unter Ralph Kulling, dem Universitätsorchester Salzburg unter Frank Flade, der Baden-Badener Philharmonie unter Werner Stiefel und Uwe Serr, der Mittelsächsischen Philharmonie und der Vogtland Philharmonie unter Stefan Fraas und Jiri Malat zusammenarbeiten. Zahlreiche Engagements für Neue Musik und Uraufführungen im Konzert- und Opernbereich von Komponisten wie u.a. Hans Stähli, Regina Wittemeier, Michael Wertmüller, Bo Wiget und Max Döhlemann haben einen festen Platz in ihrem musikalischen Schaffen.

2003 erschien ihr CD-Debüt „Zwiegespräche“ des Labels BELLA MUSICA mit Liedern und Duetten für Sopran, Tenor und Klavier, 2009 durch dasselbe Label ihre CD „Im Grase lieg ich“ mit Liedern für Sopran und Gitarre und 2010 die CD „Jakobs Traum“ mit Musik von Max Döhlemann.

 

Weitere Informationen unter http://www.sopranissimo.de

 

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David Erler wurde im sächsischen Vogtland geboren. Als Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung München studierte er in Leipzig bei Maria Jonas und Marek Rzepka Gesang mit dem Schwerpunkt Alte Musik/Historische Aufführungspraxis. Meisterkurse bei Andreas Scholl, Marius van Altena und The King’s Singers, Kurse bei Margit Legler (Barockgestik) und Maurice van Lieshout (Historische Improvisation) sowie ein ergänzendes Musiktheoriestudium gaben ihm weitere wichtige Impulse.

Soloengagements führen ihn nun durch ganz Deutschland und Europa, er arbeitet als Solist mit Wolfgang Katschner, Hermann Max, Ludger Rémy, Peter Van Heyghen, Manfred Cordes, Hans-Christoph Rademann, Roland Wilson und Ludwig Güttler sowie Ensembles wie Lautten Compagney Berlin, Les Muffatti Brüssel, Weser-Renaissance Bremen, Collegium Marianum Prag, Bell’Arte Salzburg, Cappella Sagittariana Dresden und Capella de la Torre.
David Erlers Repertoire reicht dabei von der Vokalpolyphonie der Renaissance bis hin zu Carl Orffs „Carmina burana“, zeitgenössischen Kompositionen (UA von Moritz Eggert, Masato Suzuki u.a.) und zur Improvisation (u.a. mit dem Ensemble Parkdeck), wobei seine besondere Leidenschaft der Musik des barocken Deutschlands gilt.
Aufgrund seiner Stilsicherheit und Ensemblefähigkeit ist er auch als Gastsänger in Vokalensembles wie ensemble amarcord, Calmus Ensemble, Singer Pur, Stimmwerck und Vox Luminis sehr gefragt, mit dem Ensemble „The Sound and the Fury“ realisiert er zudem eine umfangreiche und vielbeachtete Aufnahmereihe beim ORF („paradise regained“ mit Werken von Gombert, Obrecht, de la Rue, Caron, Faugues etc.).

Neben einer umfangreichen Diskographie belegen Engagements bei renommierten Festivals (Musica Antiqua Brügge, Bachfest Leipzig, Händelfestspiele Halle, Resonanzen Wien, Trigonale Klagenfurt, Kulturwald) seine künstlerische Arbeit.

 

Weitere Informationen unter http://www.daviderler.de

 

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Hartmut Schröder wurde in Bad Langensalza in Thüringen geboren. Nach Abschluss seiner Ausbildung war er auf vielen Bühnen in Deutschland präsent. Engagements u.a. am Schauspiel Leipzig am Staatstheater Schwerin, in Frankfurt am Main, München, Hamburg, sowie bei Festspielen in Ettlingen, Feuchtwangen und Hanau machen deutlich, dass Hartmut Schröder sich vielseitig in verschiedenen Bereichen der Musik und des Theaters bewegt. Die Interpretation von Bach, Händel, Mozart und Rossini, sowie der Liedgesang kommen seinem lyrischen Tenor besonders entgegen. Er fand auch mit der Gestaltung moderner Partien anerkennende Beachtung.(Britten, Sutermeister, Glass). Im Musicalerfolg „Comedian Harmonists“ spielte er den Roman Cycowsky und war danach als Edgar Hanfstaengl im Musical „Ludwig II -Sehnsucht nach dem Paradies“ engagiert. In den letzten Jahren wurde er immer wieder mit Musical oder Konzertproduktionen präsent. Seit mehreren Jahren arbeitet er bei den Brüder Grimm Festspielen in Hanau und wirkte bei einigen Schauspiel- und Musicaluraufführungen mit. Auch die Erweiterung des Repertoires im klassischen Liedgesang wird durch die Arbeit mit dem Pianisten Markus Zugehör und einer mehrjährigen Konzertreihe in der Kusthalle Leipzig deutlich. CD- Produktionen und Rundfunkaufnahmen vervollständigen sein Schaffen.

 

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Georg Streuber begann seine Gesangsausbildung bei Sebastian Richter und Regine Köbler in Chemnitz. Als Student von Prof. Matthias Weichert besuchte er von 2005 bis 2007 das Landesgymnasium für Musik Dresden und studiert seit 2007 an der Hochschule für Musik "Carl-Maria von Weber" in Dresden. 2005 und 2007 war er Bundespreisträger des Wettbewerbes „Jugend Musiziert“ im Fach Gesang. Im Duschek-Wettbewerb der Mozartgesellschaft in Prag gewann er 2011 den ersten Preis, nachdem er bereits 2006 als erster internationaler Preisträger teilnahm. Aus dem 4. Lions-Gesangswettbewerb Gut Immling ging er als Sonderpreisträger in der Kategorie Lied hervor. An Meisterklassen und Workshops nahm er bei Henry Didier, Anne le Bozec, Ruth Ziesak, Gerold Huber, KS Magdalena Hajóssyová und Evelyn Herlitzius teil.

In Liederabenden ist er seit 2010 mit seiner Duopartnerin Afra Su in Cluj/Rumänien und Dresden und anderen Städten zu erleben. Im Frühjahr 2012 feierte er mit gleich drei wichtigen Zyklen Gustav Mahlers ("Lieder eines fahrenden Gesellen", "Das Lied von der Erde", Lieder nach Texten von F. Rückert) teils internationale Erfolge. Im Rahmen einer Studioproduktion der Zauberflöte gastierte er 2007 als Papageno in Freiberg, Döbeln und Chemnitz. Auf der Opernbühne war er 2009 als Dr. Cajus in „Die lustigen Weiber von Windsor“ bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld zu sehen, sowie 2010 als Mr. Winterbottom und Dr. Nischel in den Uraufführungen "Dinner for one" und "Der Narr im Waisenhaus" von Martin Hecker in der Semperoper Dresden. Als Operncollage wurde 2011 Hans Gáls komische Oper "Die heilige Ente" während des 100° Festivals in den Sophiensälen Berlin aufgeführt, wo er den Part des Mandarin und des Gauklers sang. Im gleichen Jahr war er Akademist im RIAS Kammerchor.

 

Weitere Informationen unter http://www.georg-streuber.de

 
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