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Die Solisten für die Aufführung des Weihnachtsoratoriums 2014 sind:

 

Anika Paulick

Sopran

Marie Henriette Reinhold

Alt

Florian Sievers

Tenor


Alexander Emanuel Schmidt

Bass

 

Die Sopranistin Anika Paulick studiert seit dem Wintersemester 2010/11 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig Gesang bei Elvira Dreßen. Im Rahmen ihres Studiums sang sie im Dezember 2013 die Ottilie in Im weißen Rößl (R: Matthias Winter) und war im Mai 2014 als Gretchen im Wildschütz (ML: Matthias Foremny, R: Matthias Oldag) zu erleben.

Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie an der Oper Leipzig zu Gast. Dort ist sie als Fee Blanka und eine Winde in Humperdincks Dornröschen, als Page in Rigoletto, als 2. Knabe in der Zauberflöte, als Vertraute in Elektra und als 1. Adelige Waise im Rosenkavalier zu hören und hatte auf diese Weise die Möglichkeit mit dem Gewandhausorchester Leipzig und mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Matthias Foremny, Anthony Bramall, Jeremy Carnall und dem Regisseur Anthony Pilavachi zu arbeiten.

Im Sommer 2012 sang sie das Hannchen im Vetter aus Dingsda (ML: Howard Arman, R: Ansgar Weigner) und war als Ännchen in einer halbszenischen Aufführung für Kinder im Freischütz zu erleben. Außerdem war sie beim Choriner Opernsommer als Papagena in der Zauberflöte (2011 und 2012) und als Flora in La Traviata (2011 und 2013) zu Gast.

Weiterhin war Anika Paulick Solistin beim ClassicOpenAir auf dem Berliner Gendarmenmarkt und beim Leipziger Operettenball. Konzerte führten sie u. a. bereits nach Rom (Pantheon), Wien (Stephansdom), Danzig, Brügge (Liebfrauenkirche und Kathedrale), Erfurt (Dom), Dresden (Kreuzkirche), Leipzig (Thomaskirche) u. a. mit Schuberts Missa in G, Haydns Nelson-Messe, Mozarts Requiem und Orgelmesse, Vivaldis Gloria in D, Pergolesis Stabat mater und Bachs Weihnachtsoratorium.

Im Rahmen der 1. Internationalen Sängerakademie Schloss Hartenfels / Torgau 2013 wurde ihr ein Förderpreis des Vereins „Junge Stimmen Leipzig e. V.“ zuerkannt.

 

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Marie Henriette Reinhold wurde 1990 in Leipzig geboren. Bereits seit frühester Kindheit durch ein musikalisches Elternhaus geprägt, studierte sie nach dem Abitur an der Landesschule Pforta vorerst Musikwissenschaft sowie Kulturmanagement an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dieses Studium schloss sie im Sommer 2011 mit dem Bachelor of Arts ab.

Die Künstlerin ist Gründungsmitglied des Landesjugendchores Sachsen. Ab dem Jahr 2008 erhielt sie Gesangsunterricht bei KS Prof. Roland Schubert. Durch diesen Unterricht und die Chorarbeit wuchs ihre Liebe zum Singen sowie der Wunsch, das Hobby zum Beruf zu machen. Als Konsequenz studiert sie nun seit Oktober 2011 klassischen Gesang bei Frau Elvira Dreßen an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

Solistische Auftritte führten Marie Henriette Reinhold bereits in die Leipziger Thomaskirche, in die Dresdner Kreuzkirche sowie in das Leipziger Gewandhaus. Im Jahr 2014 war sie u. a. beim Leipziger Bachfest und bei der Kammeroper Rheinsberg zu hören. Erste Opernerfahrungen sammelte sie in den Produktionen der Leipziger Musikhochschule, so u. a. als Dritte Dame in Mozarts Die Zauberflöte und als Gräfin in Lortzings Wildschütz. Meisterkurse bei Jonathan Alder und Alexander Schmalcz gaben ihr entscheidende Impulse im Bereich der Liedinterpretation.

Marie Henriette Reinhold ist erste Junior-Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Berlin 2012, Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2014 und Preisträgerin der Internationalen Sängerakademie Torgau / Schloss Hartenfels 2014.

 

Weitere Informationen unter http://www.marie-henriette-reinhold.de

 

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Florian Sievers wurde 1988 in Hamburg geboren. Seit dem Wintersemester 2013 studiert der Tenor Gesang an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in der Klasse von Prof. Berthold Schmid. Hier war er bereits im ersten Studienjahr als Baron Kronthal in der Hochschulopernproduktion Der Wildschütz von Albert Lortzing zu erleben. Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von acht Jahren als Knabensopran bei den Chorknaben Uetersen. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst ein Schulmusikstudium an der Musikhochschule Lübeck.

Seit Beginn seiner Studienzeit trat Florian Sievers regelmäßig als Solist in Norddeutschland und darüber hinaus in Erscheinung. Zu hören war er u. a. in Konzerten mit oratorischen Werken im Hamburger Michel und der Flensburger Marienkirche sowie mit Liedern im Rahmen des Lübecker Brahmsfestivals und der Eutiner Festspiele.

Neben den solistischen Aufgaben ist Florian Sievers als Chor- und Ensemblesänger national und international unterwegs. Er ist Gründungsmitglied des preisgekrönten a cappella-Quartetts Quartonal, dessen Debüt-Album 2013 bei Sony Music erschienen ist, und des weltweit konzertierenden Time Ensemble. Daneben sang er u. a. im World Youth Choir und im Kammerchor Stuttgart. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, nach China und Südamerika.

 

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Alexander Emanuel Schmidt wurde am 26.03.1987 in Weißenfels/Sachsen-Anhalt geboren. Bereits in früher Kindheit kam er mit der Musik Johann Sebastian Bachs in Berührung und beschäftigte sich mit dessen musikalischem Werk. Von 1997–2005 war er Mitglied des Thomanerchores Leipzig, wo er bereits erste Erfahrungen als Solist sammelte. Bis zum Jahr 2013 studierte er klassischen Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in der Klasse von Kammersänger Prof. Roland Schubert. Wichtige Stationen seiner bisherigen sängerischen Laufbahn waren Auftritte auf verschiedenen Musikfestivals wie z. B. dem Bachfest (2011), den Dresdner Musikfestspielen (2011), Amici della musica Monopoli (2012), dem Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd (2013) sowie dem Konzertsommer in der Klosterkirche Thalbürgel (2013). Des Weiteren folgten ein Live-Auftritt im MDR-Radio mit der Bachkantate BWV 181 „Leichtgesinnte Flattergeister“, eine CD-Aufnahme mit der Kantorei Bautzen mit Werken von J. S. Bach, Pachelbel und Scheidt, sowie Konzertreisen als Solist nach Ungarn und Polen. Mehrmals war Alexander Emanuel Schmidt als Solist mit dem Weihnachtsoratorium in Städten wie Leipzig, Bautzen und Weimar zu hören. Weiterhin singt er regelmäßig im Mitteldeutschen Raum Kantaten von Johann Sebastian Bach und wird vom Thomanerchor Leipzig als Solist engagiert.

Neben seinem Interesse für die Musik Bachs beschäftigt sich Alexander Emanuel Schmidt bereits seit Beginn seines Studiums auch mit dem Opernrepertoire. So wirkte er 2008 in der Produktion Orpheus in der Unterwelt des Thalia Theaters Halle als Jupiter mit. Am Opernhaus Halle konnte man ihn 2009 in der Rolle eines Debutierten in Verdis Oper Don Carlos erleben. 2010 sang er am Theater in Annaberg-Buchholz den Vater und den Arzt in Verdis Oper La forza del destino. Weiterhin wirkte er bei zwei Hochschulproduktionen, der Operette Der Mikado von Arthur Sullivan, in der er die Titelrolle des Mikados übernahm, und als König in Caesar Cuis Oper Der Gestiefelte Kater, mit. Um sein italienisches Repertoire zu erweitern, studierte der Bariton für ein Jahr in Italien am Conservatorio di musica „Nino Rota“, Monopoli in der Klasse von Maestro Luigi Petroni. 2013 gewann er den 3. Platz beim Internationalen Bachwettbewerb in Greifswald.

 
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