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"Ein Dorf singt: Durch die Nacht zum Licht" 2018

 

Ein andächtiger Kirchenchoral und ein zünftiges Trinklied in ein und demselben Konzert – geht das? Ja! Schon seit der Gründung des Männergesangvereines Langenbernsdorf e. V. im Jahr 1871 gehört die gesamte Bandbreite des Lebens, das in Musik besungen werden kann, zum Repertoire seiner Chöre. Im Jahr 2018 soll sich das erneut im Programm des Projektes „Ein Dorf singt“ widerspiegeln.

Die vergangenen fünf Jahre des mehrfach preisgekrönten Projektes sind eine einzigartige Erfolgsgeschichte: 138 Männer, Frauen und Kinder waren bereits als Mitglieder unserer Chöre am Projekt beteiligt – etwa die Hälfte hatte zuvor keine Chorerfahrung. Dennoch konnte in fünf Jahren ein vielfältiges Repertoire mit Musik aus vier Jahrhunderten von Kirchenmusik über Kantate, Oper und Lied bis hin zu Musical, Filmmusik und Popmusik erarbeitet werden. Darunter befanden sich neben berühmten Meisterwerken der Musikgeschichte, die buchstäblich jedes Kind kennt, auch zeitgenössische Erstaufführungen vergessener Werke sowie Uraufführungen. Unterstützt wurden wir bisher von 15 unterschiedlichen Solisten sowie stets von der großartigen Vogtland Philharmonie Greiz / Reichenbach. All dies und die Tatsache, dass man ein regelmäßig stattfindendes chorsinfonisches Konzertprojekt auf dem Dorf nirgendwo sonst in Mitteldeutschland findet, sind wohl die Gründe, warum von acht Konzerten bisher sechs vollständig oder nahezu ausverkauft waren; 2.200 Konzertbesucher aus ganz Deutschland kamen von 2013 bis 2017 nach Langenbernsdorf.

Im Jahr 2018, in dem es erstmals keine Solisten geben wird, lautet das Projektmotto „Durch die Nacht zum Licht“. Anlässlich der 2018 international zu begehenden Gedenktage in Erinnerung des Ausbruches des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren und des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren folgen im ersten Konzertteil nach der Egmont-Ouvertüre von Ludwig van Beethoven Kirchenmusikwerke von Wolfgang Amadeus Mozart, Luigi Cherubini, Gabriel Fauré, Felix Mendelssohn Bartholdy und eine zeitgenössische Erstaufführung des Werkes Psalm 46: Ein feste Burg ist unser Gott des langjährigen Zwickauer Katharinenkirchenkantors Franz Paul Kröhne aus dem Jahr 1919. So unterschiedlich all diese Werke aus drei verschiedenen Jahrhunderten sind, so sehr eint sie die gemeinsame und zeitlose Bitte um Erlösung und Frieden.

In der Mitte des Programms steht im sechsten Projektjahr erstmals eine Sinfonie – und zwar nicht irgendeine, sondern für Viele die Sinfonie schlechthin: Ludwig van Beethovens 5., die sogenannte „Schicksals-Sinfonie“. Kein anderes Werk der Musikgeschichte ist größerer Inbegriff der „Durch die Nacht zum Licht“-Thematik. Laien sind von ihr genauso begeistert wie Musikkenner.

Nach dieser großen Sinfonie scheint es musikalisch wie inhaltlich schwer zu sein, den Spannungsbogen weiter fortzuführen. Gelingen soll dies mit einer Auswahl an Chören aus Joseph Haydns beiden großen Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten, die beide zu den herausragenden Meisterwerken dieser Gattung gehören. Mit dem Jagdchor „Hört, hört das laute Getön“ oder dem Weinlesechor „Juche! der Wein ist da“ sind die teils düsteren Töne des ersten Konzertteils endgültig hinweggefegt. So heißt es im Schlusschor der Jahreszeiten, der auch den Abschluss des Programmes bilden wird: „Vorüber sind, verbrauset sind, die leidenvollen Tage, des Lebens Winterstürme. Ein ew’ger Frühling herrscht, und grenzenlose Seligkeit wird der Gerechten Lohn.“

Die Konzerte finden statt am 29. und 30. September 2018. Sowohl Musikkenner als auch Laien werden wieder voll auf ihre Kosten kommen. Wer die Konzerte nicht nur hören, sondern selbst auf der Bühne stehen will, ist herzlich eingeladen zum Mitsingen! Chorerfahrung ist nicht notwendig. Die erste Probe findet statt am Donnerstag, dem 18. Januar um 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im ehemaligen Schlecker neben dem „Weißen Roß“. Die erste Probenphase dauert bis Mitte März, die zweite Probenphase von Anfang Mai bis Ende Juni und die dritte Probenphase von Anfang August bis zu den Konzerten am 29. und 30. September. Zudem sind folgende Probentage / Probenwochenenden geplant: Samstag 3.3., Freitag 15.6. (abends) & Samstag 16.6. (ganztägig) sowie Freitag 7.9. (abends) & Samstag 8.9. (ganztägig).

 

Das Programm sieht folgende konkrete Stücke vor:

 

 

Ludwig van Beethoven

Egmont op. 84, Ouvertüre

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Ave verum corpus KV 618

 

Luigi Cherubini

Requiem in c-Moll, „Dies irae“

 

Gabriel Fauré

Requiem op. 48, „Agnus Dei“

 

Felix Mendelssohn Bartholdy

Verleih uns Frieden MWV A 11

 

Franz Paul Kröhne

Psalm 46 „Ein feste Burg ist unser Gott“

zeitgenössische Erstaufführung!

 

*** Pause ***

 

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5 in c-Moll op. 67

 

Joseph Haydn

ausgewählte Chöre aus Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 und Die Schöpfung Hob. XXI:2

  • Komm, holder Lenz (Jahreszeiten Nr. 2)
  • Stimmt an die Saiten (Schöpfung Nr. 5b)
  • Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (Schöpfung Nr. 6c)
  • Hört, hört das laute Getön (Jahreszeiten Nr. 15b)
  • Juche! Juche! der Wein ist da (Jahreszeiten Nr. 16b)
  • Vollendet ist das große Werk (Schöpfung Nr. 11b, ohne Terzetto)
  • Dann bricht der große Morgen an (Jahreszeiten Nr. 22)

 

Ludwig van Beethoven

Egmont op. 84, Ouvertüre

Wolfgang Amadeus Mozart

Ave verum corpus KV 618

Luigi Cherubini

Requiem in c-Moll, „Dies irae“

Gabriel Fauré

Requiem op. 48, „Agnus Dei“

Felix Mendelssohn Bartholdy

Verleih uns Frieden MWV A 11

Franz Paul Kröhne

Psalm 46 „Ein feste Burg ist unser Gott“

*** Pause ***

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5 in c-Moll op. 67

Joseph Haydn

ausgewählte Chöre aus Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 und Die Schöpfung Hob. XXI:2

- Komm, holder Lenz (Jahreszeiten Nr. 2)

- Stimmt an die Saiten (Schöpfung Nr. 5b)

- Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (Schöpfung Nr. 6c)

- Hört, hört das laute Getön (Jahreszeiten Nr. 15b)

- Juche! Juche! der Wein ist da (Jahreszeiten Nr. 16b)

- Vollendet ist das große Werk (Schöpfung Nr. 11b, ohne Terzetto)

- Dann bricht der große Morgen an (Jahreszeiten Nr. 22)

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